KFV Mühldorf a. Inn

In Reih und Glied marschierten zahlreiche Feuerwehren mit ihren Fahnenabordnungen, begleitet von den Ampfinger Kirchenbläsern

von der Grundschule zum Feuerwehrhaus. Bei besten Wetter fand der Gottesdienst im Freien statt. Pfarrer Martin Ringhof zelebrierte die Heilige Messe.

Musikalisch umrahmt wurde diese ebenfalls von den Ampfinger Kirchenbläsern. Neben Staatsminister Dr. Marcel Huber nahmen zahlreiche Ehrengäste teil.

Anschließend ließ man die Feierlichkeiten bei Speis und Trank im Feuerwehrhaus ausklingen.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Ampfing für die Ausrichtung dieser Veranstaltung und den Ampfinger Kirchenbläsern.

 

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Fotos: Matthias Ettinger - kwerbild.de

Tornado

Um zukünftig bei Hochwasser besser gerüstet zu ein hat der Landkreis Mühldorf a. Inn eine Hochleistungspumpe der Fa. Netzsch vom Typ Tornado angeschafft. Bei voller Auslastung erreicht die Pumpe eine Förderleistung von 905m³/h oder umgerechnet ca. 15.000 l/min. Das Ganze drucklos im Lenzbetrieb. Dafür benötig werden 4 Stück F-Saugschläuche (Innendurchmesser 150 mm) am Pumpeneingang sowie 4 Stück F-Druckschläuche am Pumpenausgang. Angetrieben wird die Pumpe von einem Dieselaggregat mit einer Leistung von 127 kW/170PS.

 

Die Pumpe ist im Gerätehaus der FF Neumarkt St. Veit stationiert und wird betrieben durch die Katastrophenschutzgruppe Land 2-2, die sich aus Aktiven aller 11 Feuerwehren im KBM-Gebiet Land 2-2 zusammensetzt.

LF 20 Kats

 

Als ergänzende Ausstattung für den Katastrophenschutz wurden vom Bund zwei LF 20 Kat´s an den Landkreis Mühldorf übergeben. Ein Fahrzeug wird in Heldenstein und das andere zusammen mit der neu durch den Lkr. Mühldorf a. Inn beschafften Hochleistungspumpe in Neumarkt St. Veit stationiert.

Die geländegängigen und bis 600 mm watfähigen Fahrzeuge sind neben der üblichen Ausrüstung zur Brandbekämpfung für eine Löschgruppe mit einer Tragkraftspritze PFPN 10-2000 ( 2000l/min bei 10 bar) beladen. Verlastet sind ferner 30 B-Schläuche, die teilweise während langsamer Fahrt entnommen werden können und ein 5000 l Faltbehälter für Löschwasser. 4 Atemschutzgeräte, ein fest eingebauter Löschwassertank mit 1000 l Inhalt, sowie Geräte zur einfachen technischen Hilfeleistung wie Motorsäge, Tauchpumpe, Beleuchtungssatz und Notstromaggregat ergänzen die Beladung und machen das Fahrzeug zu einem für alle Einsatzzwecke soliden Grundfahrzeug. Neben den Aufgaben im Katastrophenschutz können die Fahrzeuge von den Standortwehren für den normalen Feuerwehrdienst eingesetzt werden.